Der Verein

Bsc Achensee / der Verein

Vereinsinfo

Wir sind in allen Disziplinen des Bogensports vertreten und auch die Erfolge unserer derzeitigen Schützen können sich sehen lassen.

Der Bogensportclub Achensee wurde im August 2015 gegründet und Umfasst derzeit 50 Mitglieder. Die Hauptinteressen des Vorstandes liegen im sportlichen Bereich, aber auch der gesellschaftliche Aspekt wird nicht vernachlässigt.Ausflüge und Grillabende gehören ebenso zum Vereinsleben, wie die Teilnahme an nationalen und internationalen Turnieren.

Der BSC-Achensee ist Mitglied beim ASKÖ, ÖBSV, Tiroler Landesverband und Sons of Archery.Unserem Verein gehören Leistungsschützen sowie reine Hobbyschützen an.

Jedem das was einem Spass macht, so das Motto des BSC-Achensee.

Unser Team

Unser Team besteht aus 50 Mitgliedern. Hier möchten wir euch die Funktionäre vorstellen.

Mitglied werden

Du bist interessiert daran das Bogenschießen zu erlernen ? Hier ein Leitfaden wie du Mitglied werden kannst.

Ausbildung

Die Ausbildung unserer Mitglieder ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Hier findest du einen kurzen Überblick über die Ausbildung die dich erwartet.

Erfolge

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Wir dürfen stolz auf unsere Mitglieder sein und zeigen euch auch gerne Ihre Erfolge

FActsheet

Mitglieder

Medaillen

Übungsleiter

Factsheet

Unser Verein besteht derzeit aus 50 Mitgliedern, von denen 7 die staatliche Übungsleiterausbildung absolviert haben.

Der Schießplatz verfügt über 13 Dämpfer auf denen von 10m bis 70m geschossen werden kann.

Seit Gründung des Vereins 2015 haben alle Mitglieder insgesamt 76 Medaillen für den BSC-Achensee bei Turnieren gewonnen.

 

Der Vorstand

Daniel Somweber

Daniel Somweber

Obmann/Präsident

Erster Ansprechpartner was Vereinsangelegenheiten betrifft. Hat immer ein offenes Ohr für die Mitglieder und die, die es gerne werden wollen.

Thomas Arlt

Thomas Arlt

Vize Obmann / Medien- & Jugendreferent

Kümmert sich um alle Belange welche die Presse, Homepage, soziale Medien und die Ausbildung unserer Youngsters betreffen.

Markus Felderer

Markus Felderer

Kassier / Schriftführer

Kassier des Vertrauens

Der Finanzminister des BSC-Achensee.

Daxer Georg

Daxer Georg

Sportwart

Der Sportwart ist für die sportlichen Belange, wie Training und Materialkunde verantwortlich.

Roland Lechner

Roland Lechner

Platzwart

Ob Rasenmähen, Reparaturarbeiten, das Vereinsheim in Schuss halten, generelle Instandhaltungsarbeiten, Platzpflege, Dämpferpflege usw.

Ohne unseren Roli geht gar nix, der Schießplatz ist quasi sein zweites Zuhause.

Ausbildung

Die Ausbildung unserer Mitglieder ist uns wichtig. Denn wer trifft hat mehr Spass. 
Dazu lehnen wir uns an den vom ÖBSV vorgeschriebenen Anfänger Plan an. Von Grund auf das Schiessen richtig zu erlernen führt nicht nur schneller zum Erfolg sondern beugt auch späteren Verletzungen vor.

Durch unsere langjährigen Mitglieder ist eine Ausbildung im Schusstechnischen und auch Materialtechnischen Bereich in spitzen Qualität gegeben.

Federprüfungen

Federprüfungen sind speziell für Kids die das Bogenschießen erlernen wollen

Roter Pfeil

Korrektes Lösen, richtige Armhaltung und entspannte Bogenhand, allgemeines Wissen der drei Bogenklassen, erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Goldpfeil

Konstanter Schuss, Turnierwissen (Ablauf, Einschreiben,…), erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Pfeilprüfungen

Pfeilprüfungen dienen zum heranführen der Jugend aber auch der Erwachsenen an Turniere. Der Abschluss ist die Platzreife !

Weißer Pfeil

Korrekte Fuß-, Körper und Kopfposition, korrektes Auflegen des Pfeils, korrekte Fingerposition, allgemeine Sicherheit, Bogen selbstständig zusammensetzen und bespannen, Verhalten an der Schusslinie, Sicherheit am Schießplatz, Wertung der Pfeile, erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf 10m.

Schwarzer Pfeil

Grundausstattung entsprechend der gewünschten Bogenklasse, korrekter Aufzug des Bogens (Druck-Zug-Verhältnis), Fachausdrücke, Sicherheit und Kontrolle der Pfeile, erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Blauer Pfeil

Verfügt über einen eigenen Bogen, Korrekte Zughand und Ankerpunkt, Selbstwahrnehmung beim Schuss, Bogenkenntnisse, Pfeilreparatur, erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Roter Pfeil

Korrektes Lösen, richtige Armhaltung und entspannte Bogenhand, allgemeines Wissen der drei Bogenklassen, erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Goldpfeil

Konstanter Schuss, Turnierwissen (Ablauf, Einschreiben,…), erzielt 115 Ringe mit 15 Pfeilen auf eine Bogen- und Altersklassenspezifische Entfernung.

Platzreife

Nach ablegen der Prüfung (Goldfeder/Weißer Pfeil) kann ohne Aufsicht frei Trainiert werden, Kinder unter 14 Jahre dürfen mit Aufsichtsperson frei Trainieren!

Trainingszeiten / Kinder / Jugend / ERwachsene

Trainings

Dienstag:

ab 18:00 Uhr Anfängertraining mit Schorsch

Donnerstag:

ab 18: Uhr Equipmenttag mit unserem Sportwart

Freitag: 

ab 16:00 Uhr Kindertraining mit Tommy

ab 18:00 Uhr Turnierschützentraining mit Daniel

 

Chillen & Grillen

Feiern, Spass haben, Ausflüge, Grillereien…. auch das alles gehört zum Vereinsleben dazu und wird beim BSC-Achensee gelebt.

Bogensport Disziplinen

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Indoor

Alle Bogenklassen schießen aus 18m Entfernung.

Jedoch unterscheiden sich die Auflagen der einzelnen Bogenklassen.

Für Instinktivbogen ist 60 cm Auflage, für Blankbögen die 40cm Auflage und Recurve sowie Compound dürfen ihre Pfeile auf eine 40cm zentrumsauflage fliegen lassen.

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Outdoor

Bei der Outdoor Disziplin werden Distanzen je nach Bogenklasse bis 90m Entfernung geschossen.

Meistens spielt sich das Ganze in Form von einer FITA Runde oder Olympic Round ab.

Bei der Fita gilt es unabhänging der Bogenklassen 4 Distanzen an einem Turniertag zu absolvieren.

Bei der Olympic Round wird 2x die gleiche Disztanz geschossen.

6 Pfeile / Passe….. 6 Runden …. 36 Pfeile

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3D Bogenschießen

Als 3D Bogenschießen wird das Schießen auf 3D Tieratrappen bezeichnet.

Man bewegt sich mit seinem Team durch das Gelände und schießt auf Tiere deren Entfernung nicht bekannt ist.

Man muss also nicht nur Bergauf-und Bergabschüsse bewältigen sondern auch noch schätzen in welcher Entfernung sich das Tier befindet.

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Feldbogenschießen

Das Feldbogenschießen, wie der Name schon sagt findet ebenfalls im Gelände statt.

Man schießt hier je 3 Pfeile auf Feldzielscheiben. Diese unterscheiden sich in Größe und Farbe von den Fita Zielscheiben.

Feldscheiben sind in Schwarz gelb gehalten.

Auch hier gibt es Runden mit bekannten und unbekannten Entfernungen.

Geschossen werden 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen.

Bogenklassen

Der Blankbogen

Der Blankbogen ist ein Bogen ohne Bogenvisiere und Stabilisatoren. Nach dem Regelwerk des größten Verbandes der Bogenschützen, der World Archery Federation (WA) ist der Blankbogen eine Bogenklasse im Bogenschießen. 

Der Recurvebogen

Unter Recurvebogen wird heute im sportlichen Bogenschießen der „olympische Recurve“ mit Visier und Stabilisatoren verstanden.

Weiters ist eine Auszugskontrolle der sogenannte Klicker erlaubt.

Der Compoundbogen

Der Begriff Compoundbogen (engl. compound „Verbund“) bezeichnet einen Bogen mit einem speziellen Konstruktionsprinzip und ist nicht zu verwechseln mit Kompositbogen, was sich auf das Material (Verbundstoff) bezieht. 

Blankbogen Facts
Der Blankbogen

Für den Blankbogen gelten die selben technischen Merkmale, wie für den herkömmlichen Recurve-Bogen – allerdings sind jegliche Zielhilfen (Visiere jeglicher Art) und alle Stabilisatoren verboten. Der Bogen muss „blank“ sein, d. h. er muss frei seinvon Herausstehendem,von Markierungen,Flecken odervon Laminierungen,ie als Zielhilfe dienen können. Eingebaute Schwingungsdämpfer (TFC) sind zulässig, vorausgesetzt, es werden keine Stabilisatoren oder Zusatzgewichte angebracht. Wurfarmdämpfer (limb saver) dürfen an den Wurfarminnenseiten angebracht sein. Zusatzgewichte dürfen angebracht werden. Begrenzung: der Bogen muss ungespannt durch einen Messring von 122 mm Durchmesser passen.
Alle für Recurve-Bögen erlaubten Pfeilauflagen und Buttons sind auch für Blankbögen gestattet. Release oder ähnliche Lösehilfen dagegen sind gleichermaßen unzulässig. Nachträglich angebrachte Markierungen auf dem Tab für das Untergreifen (Stringwalking) sind nicht erlaubt. Auch ein „Klicker“ zur Auszugskontrolle ist nicht erlaubt. Es gibt auch keine Einschränkungen zur Pfeilauswahl speziell für den Blankbogen.

Das Blankbogenschießen

Am Anfang des Erlernens wird den angehenden Blankbogenschützen empfohlen, die Pfeilspitze als Visierersatz zu verwenden. Das Zielen erfolgt also, in dem man vom Auge des Schützen über die Pfeilspitze hinweg eine Ziellinie zum Ziel bildet. Die Schwierigkeit daran ist allerdings, dass ein Visier üblicherweise wesentlich höher über der Pfeilauflage positioniert ist, als die Pfeilspitze. Die o.a. Ziellinie beim Visierbogen ist somit viel höher als die des Blankbogens. Auf kurzen Distanzen bedeutet dies, dass mit dem Blankbogen weit unter dem Ziel angehalten werden müsste. Die Blankbogenschützen gleichen dies überwiegend mit dem sogenannten „Stringwalking“ bzw. vereinzelt auch mit dem „Facewalking“ aus.

Stringwalking

Die meisten Blankbogenschütze greifen bei der Stringwalking-Methode nicht mit einem Finger über dem Pfeil und mit zwei Fingern unter dem Pfeil die Bogensehne (mediterane Griff) sondern mit allen drei Fingern grob gesagt so tief unter den Pfeil, wie ein Visier über dem Pfeil stehen würde. Dieser sog. „Untergriff“ variiert bei der Entfernung, die geschossen werden soll. Je näher die Entfernung um so tiefer ist der Untergriff. Der Untergriff „wandert“ somit auf der Sehne und daraus ergibt sich der englische Begriff des „Stingwalking“. Wie weit zu den gegebenen Entfernungen untergegriffen werden muss, richtet sich nach dem verwendeten Material (Bogenlänge, Zuglast, Auszugslänge, Nockpunktposition, unterschiedlichen Pfeilen etc.) und dem vom Blankbogenschützen verwendeten Anker. Charakteristisch für das Stringwalking ist jedoch, dass der Schütze auf allen Entfernungen immer den selben Anker verwendet.

Facewalking

Einige Blankbogenschützen verwenden immer den selben Griff an der Sehne und ankern je nach der zu schiessenden Entfernung an unterschiedlichen Punkten im Gesicht. Bei kurzen Entfernungen wird beispielsweise unter dem Kieferknochen geankert, auf mittleren Entfernungen am Mundwinkel und bei weiter Entfernung z.B. auf der Höhe des Jochbeines. Der Ankerpunkt „wandert“ also im Gesicht und daher ergibt sich der englische Begriff des „Facewalking“.

Im Vergleich zum Stingwalking wird beim Facewalking immer gleich gegriffen, aber unterschiedlich geankert. Wenn man es als angehender Blankbogenschütze nach ausdauerndem Üben geschafft hat, mit der Pfeilspitze als Visierersatz und unter Anwendung von „Stringwalking“ oder „Facewalking“ die Pfeile überwiegend auf der Scheibe „unterzubringen“, sollte man sich nicht entmutigen lassen, wenn die Pfeilgruppen nicht so eng sind, wie beim Recurve-Bogen mit Visier. Denn zunächst ist die Pfeilspitze ein viel gröberes Zielwerkzeug als ein Visier und weiterhin werden beim Blankbogenschützen auch kleine Fehler im gesamten Schussablauf „hart bestraft“.

Die grobe Pfeilspitze als Visierersatz multipliziert die durch einen Fehler hervorgerufene Pfeilabweichung. Visierpins sind nur wenige Millimeter dick und Visier-Ringe haben auch nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern, die Pfeilspitze jedoch ist z.B. 6 oder 8 mm dick. Macht man beim Visierbogen einen kleinen Fehler im Schussablauf, wird der Pfeil dann möglicherweise anstelle im „Gold“ vielleicht im „Rot“ landen – beim selben kleinen Fehler mit dem Blankbogen ist der Pfeil dann aber schon ein „Schuss ins Blaue“ oder noch weiter weg. Fazit: Nirgendwo ist das Reproduzieren der fehlerfreien reinen Schiesstechnik so wichtig, wie beim Blankbogen! Zudem kann man hier gleiche Fehler nicht durch das Verstellen des Visiers heilen.

Fortgeschrittene Blankbogenschützen wechseln vielfach vom Zielen über die Pfeilspitze zum „Instinktivschiessen“ oder zu Mischformen zwischen beiden Methoden. Die Erläuterung, was man unter dem Begriff „Instinktivschiessen“ versteht, würde den Rahmen dieser Web-Side sprengen. Darüber gibt es ganze Fachbücher und auch die sog. „Experten“ sind sich oft nicht einig. An dieser Stelle sei nur der Hinweis erwähnt, dass beim Instinktivschiessen die oben beschriebene Ziellinie mit dem Schnittpunkt durch das Visier oder über die Pfeilspitze nicht mehr gebildet wird und anstelle dessen, die reine Fokussierung auf den gewünschten Zielpunkt oder das gewünschte Zielbild tritt. Diese Fokussierung kann man z.B. nur erreichen, wenn man beide Augen geöffnet hat.

Das soll aber nicht heißen, dass derjenige, der beide Augen beim Schiessen geöffnet hat, immer ein Instinktivschütze ist, denn auch manche Visierschützen haben beide Augen geöffnet und wenn sie nicht zielen wollten, wozu haben sie dann ein Visier? Also so profane Dinge wie ein geöffnetes oder beide geöffneten Augen sind schon nicht eindeutig. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Zielen und Fokussieren ? Wenn man diese Frage beantworten möchte, schreibt man schon einen kleinen Roman und muss aufpassen, dass man nicht ins „Philosophische“ abschweift – und das war nur eine weitere von vielen möglichen Fragen rund um dieses Thema.

Recurvebogen Facts
Der Recurvebogen

Der Recurve Bogen ist der klassische europäische Bogen. Im frühen Mittelalter wurde speziell in England der sogenannte englische Langbogen geschossen. Aus dem Fernen Osten und Asien kam die typische Recurve Form ins Abendland. Da die Wurfkraft größer ist setzte sich dieser Bogen bald in Europa durch. Heute wird als Turnierbogen ausschließlich der Recurve-Bogen geschossen. Gegenüber dem Compoundbogen, der mit dem Flaschenzugprinzip arbeitet und je nach Art der „Rollen“ (Camecords) eine Zugkraftreduktion von bis zu 80% erreichen kann, so ist beim Recurvebogen der Kraftverlauf fast linear ansteigend. Das heißt beim Auszugspunkt des Recurvebogens liegt die volle Leistungskraft auf den Fingern, wobei sie beim Compound um bis zu 80% minimiert wird und erst beim Lösen freigegeben wird.

Der Recurvebogen ist teilbar und besteht aus dem Mittelteil, den Wurfarmen, der Sehne, zum „Zubehör“ zählen das Visier, die Pfeilauflage, der Button, das „Stabilisationssystem“.

Das Visier

Wir unterscheiden hier zwei Arten. Zum einen das Frontvisier (Junior, Stiftvisier) das Visier ist nahe am, oder im Bogenfenster angebracht. Zum Zweiten die Auslegervisiere (AGF Safari, Arten Olympia etc.) diese können den Kornträger an einer „Stange“ vom Bogen weg positionieren. Dieses Verlängern der Visierlinie hat für die Scheibenschützen einige Vorteile. Die Frontvisiere kommen mehr bei den Jagdschützen zur Anwendung

Stabilisatoren

Stabilisation wie der Name schon sagt soll ein Stabilisationssystem die Schwingungen beim Schuss aufnehmen. Damit kann der Bogen ruhiger gehalten werden. Dies zeigt sich deutlich nachher im Trefferbild. Das „Stabilisationssystem kann bestehen aus: dem Monostabi mit eventuellem Schwabbelendgewicht, dem Vorbau mit eventuellem Dämpfer und der Spinne, die die Seitenstabis aufnimmt. Ebenso können noch kleinere Monostabis oben und unten am Mittelteil angebracht werden. Das Stabilisationssystem wird auf den jeweiligen Schützen abgestimmt. Diese Abstimmung sollte nur von einem Fachmann erfolgen. Beim Stabilisationssystem gibt es auch eine Fülle unterschiedlicher Komponenten. Wie schon gesagt auch hier ist nicht das Teuerste das Beste.

Bogenauswahl

Recurvebögen werden nach Möglichkeit auf die Körpergröße und auf die Konstitution des Schützen angepasst  gekauft.Hier eine kleine Tabelle, die Ihnen einen Überblick  verschaffen soll:

Körpergröße: Bogenlänge in Zoll („)
unter 150 cm 54″ = ca. 137 cm
150 – 165 cm 62″ = ca. 158 cm
150 – 165 cm 64″ = ca. 163 cm
160 – 185 cm 66″ = ca. 168 cm
160 – 185 cm 68″ = ca. 173 cm
über 185 cm 70″ = ca. 177 cm

Zuggewichtsempfehlungen für Männer: 20-28 lbs. für selten Sport treibende 28-32 lbs. für sportliche 32-40 lbs. für aktive Sportler

Zuggewichtsempfehlungen für Frauen und Jugendliche: 16-24 lbs. für selten Sport treibende 24-28 lbs. für sportliche 28-32 lbs. für aktive Sportlerinnen

Compoundbogen Facts
Der Compoundbogen

iejenigen die in der FITA seit Jahren Recurve schießen, legen sehr viel Wert auf eine sehr gleichmäßige/ dynamische Kraftentwicklung, verbunden mit einer hohen Präzision.

Auf der Jagd sind jedoch ganz andere Anforderungen, neben der Präzision, an einen Bogen gestellt. Man begibt sich in ein Gelände, dass nicht immer eben und glatt ist. Hier schießt man bergab, bergauf, über Gewässer und im schwierigen Gelände. Hinzu kommen Faktoren, die ein FITA-Schütze nicht zu fürchten hat, nämlich unterschiedlich große Ziele auf unterschiedlichen und unbekannten Entfernungen.

Der Compoundschütze hat hier eine Vielzahl von Hilfsmitteln:

  • Auszugsreduzierung bis zu 65%, geringerer Kraftaufwand im Endauszug
  • Kurzer Bogen
  • Vergrößerungsglas im Visier ( Scope)
  • Wasserwaage (zum Ausrichten des Bogens)
  • Kimme (Peep-Sight) Feste
  • Auslöser ( Release)
  • Versetzte Pfeilauflage nach hinten in Richtung Sehne (Overdraw)      kürzere Pfeile verwendbar, gestrecktere Flugbahn
  • Extrem Reflexe Bogen (hohe Abschussgeschwindigkeit niedrige Standhöhe)

So wurden auch die Bögen und das Zubehör den Zwecken angepasst. Diese Anpassungen stellen sich in den oben aufgeführten Punkten dar. Ich möchte nun auf den nächsten Seiten die Unterschiede einzeln herausstellen.

Kabel & Rollen

Bedeutung von Kabel und Rollen

Beim Compoundbogen werden beide Wurfarme durch je eine Rolle und durch Kabel und Sehne verbunden. Jede Rolle hat zwei umlaufende Nuten. Eine dient zur Aufnahme und Führung der Sehne, die andere dient zur Aufnahme und Führung der Kabel. Die Kabel dienen der Vorspannung der Wurfarme und ziehen die Rollen im Ruhezustand nach vorn. Die Sehne dient der Aufnahme von Peep-Sight, Nockpunkt und zum Spannen des Bogens, die Sehne zieht die Rollen im Ruhezustand nach hinten.

Wenn die Sehne gezogen wird, rollt die Sehne von der Rolle ab, im gleichen Moment wickelt sich das Kabel um die Innenseite der Rolle und kommt unter eine größere Spannung. Hierbei erhöht sich die Bogenspannung die durch die Rollen erzeugt wird.

Beim Lösen rollt sich die Sehne wieder um die Außenrolle und gleichzeitig rollt das Kabel von der Innenrolle bis zum vorgegebenen Anschlag (flache Seite der Rolle).

Wenn eins der beiden Systeme auf einem Wettkampf reißt, so entspannt sich der komplette Bogen, da dass Haltemoment des „Gegenläufers“ fehlt.

Zuggewicht/Zugverhalten

Einstellung des Zuggewichtes

Wie am Recurvebogen haben auch Compoundbogen eine Verstelleinrichtung zum Erhöhen und Verringern der Auszugskraft. Diese befindet sich an den Wurfarmtaschen und ist meist die Schraube die den Wurfarm an das Mittelteil befestigt. Natürlich haben die Wurfarme eine Grundwurfleistung die sich aus der Fertigung ergeben. Bei den meisten Compoundbogen lässt sich die Auszugskraft um ca. 10 lbs erhöhen oder verringern, Beispiel: Zuggewicht von 40-5O lbs (Herstellerangabe).

Das Zuggewicht kann aber auch auf andere Art beeinflusst werden. Indem man die Sehne eindreht verringert sich das Zuggewicht, da ich den Bogen gewissermaßen schon „vorspanne“. Durch Aufdrehen der Sehne erhöht sich das Zuggewicht, da sich die Sehne mehr um die Rolle legen kann und die Wurfarme sich weiter nach vorn bewegen und somit ihre Vorspannung erhöhen.

Merke:

Eindrehen der Sehne verringert das Zuggewicht und verkürzt die Auszugslänge. Aufdrehen der Sehne verlängert den Auszug und erhöht das Auszugsgewicht des Bogens. Wie durch die Sehne kann man auch durch die Kabel das Zuggewicht verändern. Wenn man die Kabel eindreht verlängert sich der Auszug, da die Rolle weiter nach vorn gestellt wird und die Sehne sich weiter um die Rolle legen muss. Das Zuggewicht erhöht sich. Durch Aufdrehen der Kabel verkürzt sich der Auszug, da sich die Rolle nach hinten dreht und die Sehne weniger um die Rolle legt, der Bogen wird also auch vorgespannt. Das Zuggewicht verringert sich.

Merke:

Verlängerung der Kabel bewirkt eine Verringerung des Zuggewichtes und Verkürzung der Auszugslänge. Das Eindrehen der Kabel führt zur Verlängerung des Auszugs und zur Erhöhung des Zuggewichts des Bogens.

Zugkraftverhalten des Compoundbogens

Wir wissen aus dem Recurvebereich, dass beim Ausziehen des Bogens sich die Zugkraft kontinuierlich erhöht bis zum Erreichen der Auszugslänge. Dies verhält sich beim Compoundbogen so nicht. Hier haben wir über die Vorspannung der Rollen bereits eine größere Zugkraft am Anfang zu überwinden. Wenn man an der Sehne zieht bewegen sich die vorgespannten Rollen nach hinten. Dadurch das die Rollen nicht mittig gebohrt und gelagert sind, kommt es zu einem ,,Kipppunkt wo sich die Rollen hebelverlängert nach hinten drehen. Dieser Kipppunkt ist der Punkt wo der Compoundbogen seine Maximalkraft (Peak-Weight) erreicht hat und der Bogen sich immer leichter ausziehen lässt. Der Auszug endet dann an dem Punkt, wo sich der Bogen mit der geringsten Kraft halten lässt, dem Tal Wenn nun über diesen Punkt hinaus an der Sehne weiter gezogen wird erhöht sich die Zugkraft wieder, da die Rollen in eine Position gebracht werden für die sie nicht gefertigt worden sind und die Sehne, über die Rollen, die Wurfarme belastet.

Zugkraft Round-Wheel

                       

Standhöhe

Wenn man sich einen Weg von der Standhöhe bis zum Tal vorstellt (siehe oben) so ist festzustellen, dass am Anfang eine Zuggewichtserhöhung festzustellen ist und danach die aufzubringende Kraft deutlich weniger wird. Dies hängt mit der Konstruktion der Rollen zusammen. In dem oben dargestellten Schema soll eine runde Rolle dargestellt sein. In dem Schema unten möchte ich gerne die Verhältnisse an einem Cam darstellen.

Zuggewicht

Wie man deutlich sehen kann ist bei einer runden Rolle (Round-Wheel) der Weg des Tales viel größer und der Weg des Peak-Weight viel kürzer als beim „Cam“. Das bedeutet für das Zuggewicht, dass sich ein Round-Wheel dynamischer und gleichmäßiger ziehen lässt als ein Cam. Da heutzutage die Rollen so konstruiert sind, dass Tal und Stop im Bogen ein und den selben Punkt markieren, unterscheiden sich Cam und Round-Wheel nur im Auszugsverhalten (gefühlsmäßig). Es gibt noch einiges mehr indem sich Round, – Energie- und Cam unterscheiden, darauf möchte ich jedoch später eingehen.

Merke: Cam hat ein langen Weg im Peak-Weight und nur ein kurzes Tal. Round-Wheels haben einen kurzen Weg im Peak-Weight und ein langes Tal. Bögen mit einem Cam lassen sich nicht so dynamisch ziehen wie Bögen mit Round – oder Energie Wheels.

Abschussgeschwindigkeit

Wodurch ergeben sich nun die verschiedenen Abschussgeschwindigkeiten?

Wenn man davon ausgeht, dass wir immer einen gleichen Weg haben, z.B. 28 Zoll Auszug, so finden bei den verschiedenen Rollen unterschiedliche Kraftmomente statt.

Grundsätzlich kann man sich merken, dass ein Round-Wheel ein Talbereich von bis zu zwei Zoll hat, dafür aber nur einen Bereich von ca.1 Zoll im Peak-Weight aufweist ( siehe Diagramm auf Seite 5). Daraus ergibt sich, dass die Kraftabgabe sehr kurz ist aber der Bereich im Tal sehr groß.

Das bietet den Vorteil für Anfänger, dass diese im Endauszug noch nicht so gefestigt sein müssen, um aus der gleich Kraft lösen zu können. Das Tal ist nämlich über den gesamten Bereich gleich stark.

Das Energie-Wheel hat ein kleineres Tal dafür aber einen größeren Bereich im Peak-Weight. Dadurch wird der Pfeil auch länger beschleunigt und hat eine höhere Abschussgeschwindigkeit. Das Tal verkürzt sich um die Verlängerung des Weges im Peak-Weightbereich, da der Weg noch immer 28 Zoll beträgt (Gesamt). Diese Rolle ist schon etwas für den Wettkampfschützen, da es die Vorteile des Round-Wheel (weicher, dynamischer Auszug) mit den Vorteilen des Cam verbindet ( höhere Abschussgeschwindigkeit und guter Stop im Tal). Diese Form der Rolle wird hauptsächlich im Bereich FITA Compound geschossen. Das Cam verkürzt den Weg im Tal sehr extrem und dadurch verlängert sich der Weg im Peak-Weight. Die Kraftabgabe an den Pfeil dauert wesentlich länger und die Beschleunigung ist viel härter durch die Ellipsenform der Rolle. Der Stop im Tal ist sehr hart und erlaubt aufgrund des kurzen Weges kein wandern nach vorn, da der Schütze dann förmlich nach vorne gezogen wird. Diese Art der Rollen werden bevorzugt im Feldbogen – und Jagdbogenbereich geschossen. Durch die sehr gestreckte Flugbahn hat der Schütze wesentliche Vorteile bei der unbekannten Runde. Ein Verschätzen der Entfernung wirkt sich hier nicht so deutlich aus wie z.B. bei einem Round-Wheel. Es ist jedoch sehr schwierig diese aggressiven Rollen im Abschuss zu beherrschen.

Man sollte wissen, dass alle führenden Hersteller die drei verschiedenen Rollenarten anbieten. Es gibt sogar Hersteller die viel mehr verschiedene Typen anbieten, dabei handelt es sich jedoch nur um Abwandlungen der oben aufgeführten Rollen.

Es sollte für den Schützen und Trainer wichtig sein, dass er für den Leistungsstand den richtigen Bogen und Rollen aussucht.

Medaillenspiegel / Erfolge

Österreichischer Rekord Sandro

Unser Sandro hält den österreichischen Rekord im Feldbogenschießen in der Klasse Schüler 1 mit einem sensationellen Score von 272 Ringen bei 24 Scheiben bekannt.

  • Gold
  • Silber
  • Bronze

76 Medallien stand 2020

Österreichischer Rekord Daniel

Unser Obmann Daniel hält den österr. Rekord Blankbogen Olympic Round in der allgemeinen Klasse mit 664 Ringen.

Unser Mitglied, Heike Plankensteiner-Daxer, wurde aufgrund Ihrer Leistungen und der Meistertitel mit der Sportmedallie der Gemeinde Eben ausgezeichnet.

Mitglied werden

Haben Sie Interesse diesen tollen Sport mal selbst aus zu probieren?

Sie haben schon mal mit einem Bogen geschossen oder sogar noch einen „alten“ zuhause auf dem Dachboden liegen?

Sie sind ein ehemaliger Top Schütze und suchen eine Möglichkeit Ihren Sport auf einen top Platz in atemberaubender Kulisse nach zu gehen?

Egal welche Ambition Sie auf unsere Seite geführt hat oder wo sie einen unserer Mitglieder kennen gelernt haben, auch wenn Sie nur ein aktives Vereinsleben zu schätzen wissen, wir suchen immer Leute die zu unserem Verein passen und mit uns diese Leidenschaft teilen wollen…

Wir sind der Meinung, dass ein tolles und ungezwungenes Vereinsklima einer der Hauptgründe für ein erfüllendes ausleben seines Hobbys sind.

Dadurch ist es uns sehr wichtige Interessenten zuerst persönlich kennen zu lernen bevor es zu einer Aufnahme in den Verein kommt. Dazu haben wir jeden Freitag ein offenes Training eingerichtet bei welchen auch interessierte jederzeit vorbei schauen können.

Falls Sie noch keinerlei Erfahrung haben, können Sie dann auch gerne einmal kostenlos ein Paar Pfeile mit unserer Vereinsausrüstung schießen.

Falls Sie das „Bogenfieber“ packt und Sie gerne Mitglied im BSC Achensee werden wollen, füllen Sie einfach das Antragsformular aus, nach einem positiven Vorstandsbeschluss bieten wir Ihnen alles was Sie brauchen um Ihr Hobby nach Ihren Vorstellungen ausüben zu können:

Ich fühle mich total wohl, tolles Team, tolle Kulisse, jede Menge Spass.

Auch an gesellschaftlichen Events fehlt es nicht. Macht richtig Freude hier dabei zu sein!

Lechner Roland

Deine Vorteile als Mitglied

  • Traum Schussplatz in atemberaubender Kulisse!
  • Eigener Zugang zu dem Vereins Gelände und den Räumlichkeiten. Somit können Sie Ihr Training ganz nach Ihren Wünschen ausrichten!
  • Ausgebildete Übungsleiter die Ihnen helfen Ihre persönlichen Ziele beim Bogenschießen zu erreichen.
  • Fachkundige Mitglieder die bei allen technischen Fragen hilfreich zur Seite stehen.
  • Top Turnier Vorbereitung und Organisation, wenn Sie sich auch gerne mit anderen Messen wollen.
  • Ein freundschaftlich-, familiäres Vereinsklima auf welches wir besonders stolz sind und auch wahren möchten!
  • Div. Vereinsevents wie Grillabende, Vereinsmeisterschaften, Feld- und 3D Parcours Ausflüge, Spezial Trainings uvm…

Ich bin erst seit ein paar Monaten dabei. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen.

Das Bogenschießen macht richtig Spass und ich freue mich schon auf mein erstes Turnier.

Julia Öfner

Mitgliedsbeiträge

Um jedem neuen Mitglied die bestmöglichen Trainingsbedingungen, Ausbildungsmöglichkeiten und Unterstützung zu bieten teilt sich der Mitgliedsbeitrag auf mehrer Faktoren auf:

Erwachsene

€120,- / Jahr

€ 15,- einmalige Einschreibgebühr

€ 10,- monatlich bei unterjährigem Eintritt

volles Stimmrecht bei Sitzungen

ÖBSV Lizenz inklusive bei Teilnahme an mind. 3 Turnieren

Jugendliche

€60,00 / Jahr

€ 10,- einmalige Einschreibgebühr

€ 5,- monatlich bei unterjährigem Eintritt

ab 18 Jahren volles Stimmrecht, bis 18 Jahre Stimmrecht durch Erziehungsberechtigte

ÖBSV Lizenz inklusive bei Teilnahme an mind. 3 Turnieren

Kinder

€40,00 / Jahr

keine Einschreibgebühr

€ 3,30 monatlich bei unterjährigem Eintritt

Stimmrecht durch Erziehungsberechtigte

ÖBSV Lizenz inklusive bei Teilnahme an mind. 3 Turnieren

Vielen Dank an unsere Verbände 

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